Das Wichtigste in Kürze
- Die Hauptkategorie ist die wichtigste einzelne Einstellung – wähle die, die Dein Kerngeschäft am genauesten beschreibt.
- Fülle alles aus, was auf Dich zutrifft: Leistungen, Beschreibung, Öffnungszeiten, Fotos, Website-Link.
- Der Unternehmensname muss Deinem echten Namen entsprechen; zusätzliche Keywords verstoßen gegen die Richtlinien.
Schritt 1: Profil beanspruchen und bestätigen
Suche bei Google nach Deinem Unternehmen. Gibt es bereits einen Eintrag, kannst Du ihn über „Unternehmensprofil beanspruchen“ übernehmen. Ansonsten legst Du ihn neu an. Google bestätigt anschließend, dass Du der Inhaber bist – je nach Fall per Video, Telefon, E-Mail oder Post.
Nutze dafür ein Google-Konto, auf das Dein Unternehmen dauerhaft Zugriff hat. Weitere Personen, etwa Mitarbeitende oder Deine Agentur, fügst Du als Manager hinzu, statt Zugangsdaten weiterzugeben.
Schritt 2: Name, Adresse, Einzugsgebiet
Schritt 3: Kategorien
Die Hauptkategorie hat großen Einfluss darauf, bei welchen Suchen Du erscheinst. Wähle die spezifischste Kategorie, die Dein Kerngeschäft beschreibt. Mit weiteren Kategorien ergänzt Du Nebenleistungen – aber nur solche, die Du wirklich anbietest.
Schritt 4: Leistungen und Produkte
Trage Deine Leistungen einzeln ein, wenn möglich mit kurzer Beschreibung. Das hilft Google, Dein Profil auch für speziellere Suchanfragen zu zeigen, und Interessenten, sich schnell zu orientieren. Nutze dieselben Begriffe, die Deine Kunden verwenden.
Schritt 5: Unternehmensbeschreibung
Du hast bis zu 750 Zeichen. Beschreibe in klaren Sätzen:
- was Du anbietest,
- für wen,
- wo,
- was Dich unterscheidet.
Links, Preisaktionen und reine Keyword-Aufzählungen gehören nicht hinein. Die ersten Sätze sind am wichtigsten, weil sie zuerst angezeigt werden.
Schritt 6: Öffnungszeiten
Pflege reguläre Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten für Feiertage oder Urlaub. Falsche Zeiten gehören zu den ärgerlichsten Erfahrungen für Kunden und führen schnell zu negativen Bewertungen.
Schritt 7: Fotos
Echte Fotos schaffen Vertrauen: Außenansicht, Innenräume, Team, Arbeitsproben, Fahrzeuge. Lade ein Logo und ein Titelbild hoch. Für Dienstleister ohne Ladengeschäft eignen sich Projektbilder – bei Webdesign etwa Ansichten fertiger Websites. Stockfotos bringen hier wenig.
Schritt 8: Beiträge und Updates
Über Beiträge kannst Du Neuigkeiten, Angebote oder abgeschlossene Projekte zeigen. Sie sind kein Ranking-Wundermittel, zeigen aber, dass das Profil aktiv gepflegt wird, und geben Interessenten einen Grund, Dich zu kontaktieren.
Schritt 9: Bewertungen beantworten
Antworte auf jede Bewertung, auch auf positive. Bei Kritik: sachlich bleiben, Verständnis zeigen, eine Lösung anbieten und keine Kundendaten nennen. Deine Antwort lesen vor allem zukünftige Kunden. Mehr dazu: Google-Bewertungen bekommen und richtig beantworten.
Häufige Fehler
- Keywords oder Ortsnamen im Unternehmensnamen.
- Mehrere Profile für dasselbe Unternehmen am selben Standort.
- Veraltete Telefonnummer oder Öffnungszeiten.
- Website-Link führt auf eine fehlerhafte oder langsame Seite.
- Profil eingerichtet und danach nie wieder angeschaut.
So hängen Profil und Website zusammen
Das Profil sorgt für Sichtbarkeit in der Karte, die Website für Vertrauen und Anfragen. Wenn ein Interessent von Deinem Profil auf Deine Website klickt, sollte er dort genau das finden, was er erwartet: die Leistung, den Ort und einen einfachen Weg zur Anfrage. Warum das oft nicht klappt, erklären wir im Artikel Warum Deine Website keine Anfragen bringt.
Die Einrichtung und Pflege Deines Profils übernehmen wir auf Wunsch im Rahmen unserer Leistungen für SEO & Online-Marketing – passend abgestimmt auf Deine Website.



